BRAUCHTUM
Mit St. Blasius verbinden wir manche Bräuche. Am bekanntesten ist der Blasiussegen, der vor Halskrankheiten schützen soll und mit zwei brennenden gekreuzten Kerzen von einem Priester erteilt wird. Sehr geschätzt war früher bei den Bauern das „Blasiwasser“, ein Weihwasser, das man Hühnern als Schutz vor dem Fuchs ins Futter gab. Die Bauern verehrten Blasius als Patron der Haustiere. An manchen Orten verteilte man an die Gläubigen auch geweihtes Brot, das die Felder vor Krankheiten und Schädlingen bewahren sollte. Der beliebte Heilige aus dem Osten wurde verehrt als Schutzpatron der Ärzte, Bäcker und Bauarbeiter und auch der Blasmusikanten wegen der Lautähnlichkeit seines Namens mit „blasen“.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein, wird’s ein spätes Frühjahr sein. Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.