Kontaktermittlung nicht mehr möglich

von Redaktion

Starnberg – Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Starnberg ist am Freitag auf 2303 geschossen. Doch die Zahl könnte verzerrt sein. Denn seit Mitte des Monats waren dort immer weniger als 100 Infektionen pro Tag gemeldet worden – nun gab es massive Nachmeldungen. Die Mitarbeiter im Gesundheitsamt waren nicht mehr hinterhergekommen. Die Eingabe von Fällen sei häufig sehr aufwendig. Nun setzt das Landratsamt mehr Personal ein, seitdem geht es schneller. Angesichts der explodierenden Fallzahlen hat Starnberg bereits die telefonische Kontaktverfolgung aufgegeben. Betroffene werden nur noch per E-Mail über die Quarantänedauer informiert.

Auch das Gesundheitsamt im Kreis Weilheim-Schongau kann die Kontaktpersonen angesichts der vielen Neuinfektionen nicht mehr telefonisch informieren. Dort gilt ab sofort: Wer positiv getestet wurde, muss sich eigenverantwortlich in Quarantäne begeben. Die Informationen folgen per Mail oder per Brief.

Bayernweit stieg die Inzidenz gestern auf 1218.  ike/set

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