München – In die Zeit der oberbayerischen Regierungspräsidentin Maria Els sind einige Herausforderungen gefallen: Nicht nur die Pandemie, auch die Auswirkungen der Asyl-Krise, das Schneechaos 2019 und Großprojekte wie das Raumordnungsverfahren zum Brenner-Nordzulauf. Sie habe sich stets mit ganzem Herzen für die Belange ihres Regierungsbezirks eingesetzt, betonte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gestern bei ihrer Verabschiedung. „Mit Ihrer kommunikativen, ausgeglichenen Art waren Sie allseits beliebt und hochgeschätzt.“
Die gebürtige Steinhöringerin verabschiedet sich in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt Konrad Schober an. Der 58-Jährige war bisher Abteilungsleiter im Innenministerium. Sein Haus verliere einen hervorragenden Fachmann für Planung, Kommunikation und Strategie, betonte Herrmann. In seiner Zeit als Leiter des Ministerialbüros habe sich Schober durch außergewöhnlichen Arbeitsethos und großes Pflichtbewusstsein ausgezeichnet. Der gebürtige Rosenheimer tritt sein neues Amt als oberbayerischer Regierungspräsident heute an. mm