von Redaktion

Waschbär Waldemar und ich schlenderten über eine große weite Wiese, zwischen dem umgepflügten Acker und dem Wald. Mitten auf der Wiese sahen wir dunkle, aufgewühlte Streifen. Der Wiesenboden war teilweise aufgebrochen und sah wie umgegraben aus.

Waldemar war erbost. „Was ist denn das für eine Schweinerei?“, schimpfte er. „Genau, da waren Schweine am Werk. Wildschweine, genau gesagt. Waldemar, so kann die Landschaft aussehen, wenn Wildschweine auf Nahrungssuche sind“, erklärte ich. „Warum wühlen die Tiere denn den Boden so auf?“, brummte mein Waschbärfreund. „Wildschweine fressen eigentlich alles“, schnatterte ich drauflos. „Die Nahrung graben sie mit ihrem Rüssel oder ihren scharfen Eckzähnen aus dem Boden aus. Sie suchen im Erdboden nach Wurzeln, Knollen, Baumfrüchten, Pilzen, Insekten, Schnecken. Aber sie fressen auch Mäuse, Frösche, Molche und tote Tiere.“ „Erzähl mir mehr über diese Wüstlinge“, brummte mein Waschbärfreund empört. ich schnatterte, dass die Jäger der Zweibeiner das Wildschwein Schwarzwild nennen, wegen seiner dunklen Fellfarbe. Das Weibchen heißt Bache, der Mann Keiler und die Kinder Frischlinge. Eure Paula

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