von Redaktion

Neulich quakte uns Agnes, dass die Zweibeiner vor der Erfindung des Geldes Tauschhandel betrieben und später auf die Idee kamen, seltene Gegenstände wie kleine Porzellanschnecken (Kaurischnecken) als „Währung“ zu nehmen. Deshalb fragte ich sie: „Agnes, du wolltest uns doch noch erzählen, wie es mit der Entwicklung des Geldes weiterging. Seit wann gibt es Münzen?“

Da legte Agnes natürlich gleich los: „Die ersten Münzen wurden um 650 vor Christus im Königreich Lydien geprägt, das liegt in Kleinasien in der heutigen Türkei. Vielleicht habt ihr schon mal den Namen Krösus gehört, der steht ja sprichwörtlich für Reichtum. Krösus war ein König in Lydien. Seine Vorfahren haben im 7. Jahrhundert v. Chr. die Münze erfunden, indem sie ein Bild, nämlich Löwe und Stier, auf ein Metallstück prägten. Diese Münzen bestanden aus einer Mischung aus Gold und Silber. Ab 550 vor Christus kamen in Griechenland die ersten Münzen aus Silber auf. Aber so richtig durchgesetzt haben sich Münzen erst 150 Jahre später. Früher gab es unterschiedliche Münz-Formen, von Metallbrocken über Barren bis hin zu runden Metallstücken. Im Mittelalter entstanden eigene Währungen. Da gab es Groschen, Silbertaler, Gulden, Golddukaten.“ Eure Paula

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