Volksfest-Stimmung steigt: „Die Leute lechzen danach“

von Redaktion

Markt Indersdorf/Weilheim – Auch im Angesicht der Omikron-Welle sind Volksfest-Planer in Oberbayern optimistisch. In mehreren Orten laufen schon die Vorbereitungen. So ist Josef Schuster jun., der das Volksfest in Markt Indersdorf (Kreis Dachau) ausrichtet, „trotz aller Ungewissenheiten“ guten Mutes. Zwar ist seit 2020 auf dem Volksfestplatz ein Testzentrum untergebracht, doch läuft der Pachtvertrag Ende Februar aus. „Ich gehe davon aus, dass die 2G-Regel gelten würde, auch wenn ich mir früher nie hätte vorstellen können, dass mal Menschen von unserem Volksfest ausgeschlossen werden könnten“, sagt Schuster. Voraussichtlich werden die Kontrollen dann „vor dem Volksfestplatz stattfinden“. Er kann sich nicht vorstellen, dass es einen Zutritt für Getestete geben wird, „der Aufwand wäre zu groß, die ganze Spontanität ginge verloren“. Geplant ist das Fest in der Woche um Christi Himmelfahrt von 20. bis 29. Mai.

In Weilheim hofft der Leiter des Veranstaltungsbüros, Olaf Wiesner, gleichfalls auf eine Verlegung der Teststation, die im Moment den Volksfestplatz blockiert. Werde ein Ersatzstandort gefunden, könne das Volksfest um Christi Himmelfahrt wohl stattfinden.

In Erding will OB Max Gotz das Herbstfest ab Ende August unbedingt durchführen – diesmal lasse er sich das nicht verbieten. Geretsried hat zumindest den Vertrag mit dem Festwirt erneuert. In den vergangenen beiden Jahren gab es abgespeckte Veranstaltungen. Ganz groß will Lenggries (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) im August feiern. Vom 5. bis zum 15. August planen die beiden Festwirte Michael und Peter Gascha eine Festwoche. „Die Leuten lechzen danach“, sagt Michael Gascha. Deshalb werde man das nach der zweijährigen Zwangspause probieren.

Es kommt sogar ein Schlagerstar – Melissa Naschenweng füllte vor Corona in Österreich die Hallen. Im Lenggrieser Festzelt dürfen ihr – Stand jetzt – 1400 Besucher zuhören.  jt, cb, ham, sw, va

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