München – In vielen bayerischen Kommunen gibt es in diesen Tagen Friedensgebete und Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine. In Puch im Landkreis Fürstenfeldbruck findet das Gebet an einem symbolträchtigen Ort statt: der Edigna-Linde. Die Selige Edigna hat ihre Wurzeln in der Ukraine, sie gilt als Brückenbauerin zwischen Ost und West. Edigna Kellermann, die Vorsitzende des Edigna-Vereins, hat das Friedensgebet am Samstag um 16 Uhr organisiert. Gemeinsam wollen die Pucher zur Seligen Edigna beten und um Beistand für die Ukraine bitten.
Aktionen gibt es auch in anderen Kreisen. Zum Beispiel in Dachau (Mahnwache heute um 10 am Unteren Markt), in Freising (Friedensgebet am Samstag um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Georg, Mahnwache am Sonntag um 18 Uhr auf dem Marienplatz) oder in Eichenau (Friedensgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr im Freien hinter der Friedenskirche). Die Jugendorganisationen der Parteien in Erding haben für Sonntag (15 Uhr) eine Kundgebung auf dem Erdinger Schrannenplatz organisiert. In München findet heute eine Demonstration für den Frieden statt (Start um 10 Uhr am Stachus). In Weilheim, Miesbach und auf dem Marienplatz in Freising fanden bereits am Freitagabend ökumenische Friedensgebete und Mahnwachen statt.
Auf der Internetseite standwithukraine.live gibt es eine Übersicht über alle geplanten Friedensdemonstrationen und Mahnwachen auf der ganzen Welt. Auch in Bayern sind weitere Solidaritätskundgebungen geplant. Klimaaktivisten haben die Homepage geschaffen, um den weltweiten Protest gegen den Krieg in der Ukraine sichtbar zu machen. Für die Kundgebungen gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht. mm