von Redaktion

„Nanu, was hängt denn da oben plötzlich im Baum?“, wollte Klara gestern wissen. „Da hat der Bauer vor ein paar Tagen einen Nistkasten für Vögel angebracht“, quakte ich. Anfang März sind die Vögel auf der Suche nach einem Heim, um eine Vogel-Familie zu gründen. Agnes watschelte mit fachkundigem Blick um den Baum herum und stellte fest: „Das ist ein guter Nistkasten. Der hat einen Vorbau, und das bietet Schutz vor Regen und Wind und gleichzeitig vor Nesträubern wie Elstern oder Rabenkrähen“, schnatterte sie.

„Und woher wissen die einzelnen Vogelarten, welcher Nistkasten für sie bestimmt ist?“, quakte Klara. „Na, in diesen hier passen ja nur ganz kleine Vögel wie eben Meisen rein“, meinte ich. Und Agnes fuhr fort: „Vögel haben unterschiedliche Vorlieben. Starenkästen sehen aus wie Meisenkästen, nur dass sie größer sind. Sperlinge lieben Reihenhäuser, weil sie sehr gesellig sind und daher gerne in Kolonien brüten.“

Ich entdeckte noch weitere Nistkästen: „Aber wieso hängen die alle in ganz unterschiedlichen Höhen?“, wunderte ich mich. „Das richtet sich nach der Vogelart, die darin nisten soll: Je größer der Vogel, desto höher sollte der Nistkasten befestigt werden“, schnatterte Agnes. Eure Paula

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