BRAUCHTUM

von Redaktion

Seit dem 17. Jahrhundert wurde dem Heiligen Josef vor allem bei den Habsburgern größte Verehrung zuteil, besonders gefördert durch die Karmeliten und die Heilige Theresa von Avila. Kaiser Ferdinand II. erklärte den Josefstag zu einem allgemeinen Feiertag. Wie an vielen Orten entstanden auch in München ein Karmelitenkloster und eine Josefsbruderschaft. Die Wittelsbacher unter Kurfürst Ferdinand Maria unterstellten ganz Bayern dem Schutz des Heiligen Josef. Seine Verehrung beeinflusste auch die Namensgebung. So wurden vier Kinder von Kurfürst Karl Albrecht und seiner Gemahlin Maria Amalia nach dem Heiligen Josef benannt. Der Josefskult drückte sich auch im Bau vieler Josefskirchen, -säulen und -brunnen aus.

WETTER- UND BAUERNREGELN

Ist Gertrude sonnig, wird’s dem Winzer wonnig. Wenn amal Josefi is, endet der Winter g‘wiss.

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