von Redaktion

Bei unserem letzten Ausflug ins Dorf trafen wir unsere Taubenfreundinnen. Sie gurrten vor Freude und fragten uns, ob wir wissen, warum sie die Plakate der Zweibeiner schmücken, die jetzt gegen den schrecklichen Krieg demonstrieren.

Zeit für eine kleine Geschichtsstunde bei Frau Dr. Berta Raspelzahn.

Die Biberin freute sich über den Besuch der Tauben und erklärte, dass der Taube schon seit der Antike eine besondere Kraft zugesprochen wird. Sie galt als Symbol der Unschuld. Da der Vogel keine Gallenblase besessen haben sollte, glaubten die Zweibeiner, er wäre von allem Bitteren und Bösen befreit. Bis heute ist die weiße Taube die Begleiterin der Liebesgöttin Aphrodite.

In der Bibel spielt die Taube ebenso eine wichtige Rolle, nämlich bei der Sintflut: Nach 40 Tagen auf der Arche schickt Noah Tauben in die Fluten, um Ausschau zu halten nach rettendem Land im Wasser: Mit dem Olivenzweig im Schnabel überbringt die zweite Taube nicht nur die Botschaft vom Ende der Flut, gleichsam bedeutet ihre Rückkehr den Frieden.

Auch der berühmte Maler Pablo Picasso hat das Motiv der Taube in seinen Werken aufgegriffen. Durch seine Bilder wird die Taube ab den 1950er-Jahren das neue Symbol der Friedensbewegung. Eure Paula

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