Meine Freundin Klara war schlecht gelaunt. Ich schlug vor, im Weiher baden zu gehen, aber sie hatte keine Lust. Sogar, als ich ihr Lieblingsspiel herbeibrachte, wollte sie nicht. Schließlich quakte Agnes: „Was ist los?“ Klara schnatterte: „Ich bin deprimiert!“
Aber die gelehrte Agnes quakte: „Du meinst wahrscheinlich, dass du dich gerade in einem Stimmungstief befindest. Im alltäglichen Sprachgebrauch benutzt man das Wort deprimiert, um zu sagen, dass es einem vorübergehend nicht gut geht – das geht auch wieder vorbei. Eigentlich hängt der Begriff aber mit der Depression zusammen – und das ist eine ernst zu nehmende Krankheit.“ Klara war aufmerksam geworden und quakte: „Was ist das denn für eine Erkrankung?“
Die Ente Agnes erklärte, dass eine Depression über mehr als zwei Wochen das Denken, Fühlen und Handeln der betroffenen Person beeinflusst und ihre Körperfunktionen stört. Agnes quakte, dass es gerade dann wichtig ist, dass sich die Angehörigen um den erkrankten Zweibeiner kümmern und mit ihm oder ihr zum Arzt gehen. Das kann der Hausarzt sein oder eine psychotherapeutische Beratungsstelle. Eine Depression ist eine Krankheit, oft können Zweibeiner alleine nicht gesund werden. Eure Paula