München – Die neuen Ferienprogramme des Bayerischen Jugendrings (BJR) sollen auch ukrainischen Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Neben Unterricht an den Regelschulen, den Deutschklassen, pädagogischen Willkommensgruppen und Onlineunterricht an Schulen in der Ukraine seien diese Angebote die fünfte Säule, mit der man den Geflüchteten das Ankommen in Bayern erleichtern wolle, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) bei der Präsentation des Programms gestern.
Nach der Corona-Pandemie sei es für alle wichtig, „sich wieder zu begegnen und zu spüren“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack. Die Angebote, die freie und öffentliche Träger neben den ohnehin vorgesehenen Ferienangeboten der verbandlichen und kommunalen Jugendarbeit organisieren, sollen einerseits Lernrückstände ausgleichen und andererseits die Sozialkompetenz der jungen Menschen stärken. epd