Pisa-Test fragt auch nach kreativem Denken

von Redaktion

Berlin/München – Nach coronabedingter Verschiebung um ein Jahr haben am Montag in Deutschland die neuen Pisa-Tests begonnen. Die Testphase, die vom Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der TU München koordiniert wird, läuft bis 27. Mai. Es beteiligen sich rund 7700 15-Jährige an 270 Schulen. Nach der Lesekompetenz beim letzten Mal soll nun nach Angaben der deutschen Pisa-Koordinatoren ein besonderes Augenmerk auf Mathematik gelegt werden. Seit zehn Jahren werde zudem jeweils eine weitere Kompetenz untersucht, die ebenfalls für das lebenslange Lernen relevant sei, diesmal sei es das „kreative Denken“.

Neben den reinen Leistungstests wird diesmal auch abgefragt, wie lange die Schule wegen Corona geschlossen war, wie gut sich Schülerinnen und Schüler unterstützt fühlten oder wie sie ihren Lernfortschritt beurteilen.

OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher sagte, der internationale Vergleich werde zeigen, welchen Bildungssystemen es am besten gelungen sei, kreativ und flexibel auf die veränderten Herausforderungen zu reagieren und die Auswirkungen der Pandemie auf Bildungserfolg in Grenzen zu halten. Ergebnisse der Pisa-Studie soll es im Dezember 2023 geben.  dpa

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