von Redaktion

Gestern hängte die Bäuerin auf dem Balkon Wäsche auf, wir Tiere beobachteten sie dabei. Sie benutzte viele bunte Wäscheklammern. „Wusstet ihr, dass in Bayern Wäscheklammern auch ‚Glupperl‘ oder ‚Waschglupperl‘ und in Österreich ‚Kluppe‘ genannt werden?“, schnatterte ich.

Hofhund Benno schüttelte den Kopf und bellte: „Seit wann gibt es denn überhaupt Wäscheklammern?“

„Schon im Altertum, im Alten Ägypten, aber auch die Griechen und Römer verwendeten Vorläufer der heutigen Wäscheklammer“, schnatterte ich los. „Die ursprüngliche Form der Wäscheklammer ist ein Stück Holz. Dieses meist runde Holz, hatte einen mittigen langen Schlitz, der auf die Wäschestücke über die Wäscheleine gesteckt wurde. Dadurch wurde die Wäsche auf der Leine fest fixiert. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, also der Zeit, in der die Menschen durch Maschinen und Fabriken ihr Leben vereinfachten, wurde auch die Wäscheklammer weiterentwickelt. In den USA wurden als Erstes für zahlreiche neue Wäscheklammermodelle Patente erteilt. In Deutschland war es Emil Richard Füchsel aus Hermsdorf, der 1898 für seinen Entwurf einer neuen Wäscheklammer ein Patent anmeldete.

Eure Paula

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