Impfschäden: Online Hilfs-Antrag stellen

von Redaktion

München – Opfer einer Gewalttat oder mutmaßlich Impfgeschädigte können künftig eine Entschädigung auch online beantragen. Gibt das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales in Bayreuth dem Antrag nach einer Prüfung statt, erhalten die Betroffenen einen finanziellen Ausgleich – beispielsweise dafür, dass der Staat nicht in der Lage war, die Gewalttat zu verhindern.

Seit dem Corona-Impfstart Ende 2020 ist ein dauerhafter impfbedingter Gesundheitsschaden bisher bei sieben Menschen in Bayern anerkannt worden. 27 weitere Anträge wurden der Behörde zufolge abgelehnt, vier zurückgenommen. 573 Anträge würden noch bearbeitet (Stichtag: 11. April). Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Bayern mittlerweile mehr als 26 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Wichtig sei ein frühzeitiger Antrag auf Leistungen. Nur so könne rasch Hilfe angeboten werden.  lby

Artikel 6 von 9