Söder dementiert Gerüchte über Privatleben: „Alles Unsinn“

von Redaktion

München – Bayerns Ministerpräsident Söder hat seit einiger Zeit immer wiederkehrende Gerüchte über sein Privatleben dementiert. In zwei Interviews nahm der CSU-Vorsitzende erstmals öffentlich dazu Stellung – und wies unter anderem zurück, zu Hause in Nürnberg ausgezogen zu sein. Er sprach von „Unsinn“ und „Fake News“. „Ich lebe seit zwei Jahren mit heftigen Drohungen und Hass und mit zum Teil unfairen Fake News“, sagte Söder der „Süddeutschen Zeitung“. „Zum Beispiel, dass ich angeblich nicht mehr zu Hause lebe, in einen Vorort von Nürnberg gezogen wäre, die Polizei zum Schutz nicht mehr vor der Tür stehen würde und Ähnliches mehr.“ Söder betonte: „Alles Unsinn.“ Er komme damit zurecht –aber „all die Drohungen und Fake News sind für eine Familie nicht einfach“. Der Zeitschrift „Bunte“ sagte Söder, persönlich herausfordernd seien „einige verstörende Begleiterscheinungen“ gewesen, die während der Zeit der möglichen Unions-Kanzlerkandidatur begonnen hätten. „Dazu gehören Hass und Hetze mit Morddrohungen und unzähligen Falschnachrichten.“ Morddrohungen seien heftig, aber auch Fake News belasten. „Zum Beispiel, dass ich in einen anderen Ort umziehen, dass ich nicht mehr zu Hause wohnen würde.“ Söder fügte hinzu: „Da braucht man neben körperlicher auch eine starke innere Stabilität.“ Dass Söder immer wieder Morddrohungen ausgesetzt ist, hatte er wiederholt berichtet. Die Gerüchte, die sein Privatleben betreffen, hatte er dagegen bisher nicht öffentlich gemacht. lby

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