BRAUCHTUM
Um die Nacht vom 30. April zum 1. Mai, die Walpurgisnacht, ranken sich viele Legenden und Bräuche. Benannt wurde sie nach der heiligen Walburga, deren Namensfest noch im Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung, am 1. Mai, gefeiert wurde. Dass ausgerechnet die heilige Walburga zur Namensgeberin für eine Hexennacht wurde, geht wohl auf heidnische Zeit zurück. Mit nächtlichen Freudenfeuern feierte man am 1. Mai die Ankunft des Frühlings, mit Peitschenknall und viel Lärm wollte man die letzten bösen Geister des Winters vertreiben, die nach altem Volksglauben in der Walpurgisnacht ihr Unwesen treiben. Heute wird sie alljährlich von Jugendlichen als „Freinacht“ für mancherlei Unfug missbraucht.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Leg erst nach Markus Bohnen, er wird’s dir reichlich lohnen.
Regen auf Walpurgisnacht hat immer ein gutes Jahr gebracht.