München – Die intensive Betreuung beim Berufseinstieg für förderbedürftige Schüler soll in Bayern nun doch fortgesetzt werden. Die EU-Förderung für das Projekt war ausgelaufen, die Staatsregierung wollte es auslaufen lassen. Die Begründung: Die Kosten in Höhe von 16,3 Millionen Euro pro Jahrgang seien zu hoch. Nicht nur die Opposition im Landtag hatte für die Fortführung des Projekts gekämpft, auch der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband hatte die Entscheidung kritisiert. Gestern gab das Kultusministerium bekannt, dass die Berufseinstiegsbegleitung zumindest für den nächsten Jahrgang doch finanziert wird. Gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.
Die Landtags-Opposition, die lange für die Finanzierung gekämpft hatte, freute sich über die Nachricht. „Uns ist unbegreiflich, dass die Staatsregierung überhaupt erwogen hat, dieses wichtige Projekt auslaufen zu lassen“, betont die Unterhachinger Grünen-Abgeordnete Claudia Köhler. Sie fordert nun eine dauerhafte Finanzierung – nicht nur für ein Jahr. kwo