Neulich unternahm ich mit meinen Entenfreundinnen einen Spazierflug ins nahe gelegene Dorf. Was wir dort erblickten, ließ uns vor Staunen die Schnäbel offen stehen. „Es hat geschneit!“, quakte Klara aufgeregt. Da lachte Agnes, dass sich die Federn schüttelten. „Das sind Kirschbäume – die blühen gerade“, quakte sie.
Und natürlich wusste sie als Biologieexpertin und gebildete Ente dazu noch mehr zu erzählen: „In Japan gibt es ganze Kirschwälder, die zum Frühlingsanfang in Pink, Weiß und Rosa tausendfach erstrahlen! Die Kirschblüte ist ein wichtiges Symbol. Sie wird dort Sakura genannt und steht für Schönheit und Aufbruch. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings. Sie blühen in Japan früher als bei uns, nämlich ab Ende Januar bis Ende März. Während dieser Zeit wird in der Wettervorhersage auch die Kirschblütenfront angekündigt. Der Frühling taucht Japan in ein rosa-weißes Blütenmeer – fast die Hälfte aller Laubbäume in japanischen Städten sind Kirschbäume. Es gibt auf Japanisch nicht nur ein Wort für die Kirschblüte selbst, sondern sogar ein Wort, welches das Ritual des Kirschblüten Betrachtens beschreibt: Hanami.“ Eure Paula