IN KÜRZE

Laster beschädigt Fußgängerzone Übernachtung im Freilichtmuseum? Prügelattacke endet mit Bewährung Drei Standorte für ICE-Werk

von Redaktion

Fünfmal so schwer wie erlaubt war ein Lastwagen, der in Füssen durch die Fußgängerzone gefahren ist. Mehrere Steinplatten des Pflasters brachen am Dienstag unter dem viel zu schweren Gewicht von 40 Tonnen ein, wie die Polizei mitteilte. Eigentlich ist die Zone nur für Laster mit 7,5 Tonnen zugelassen. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld. Womit der Laster beladen war und wieso er die Straße genommen hatte, war unklar.  lby

Das Freilichtmuseum von Markus Wasmeier hat erneut den Gemeinderat in Schliersee (Kreis Miesbach) beschäftigt. Um das Museum langfristig zu finanzieren, plant der Ex-Skirennläufer einen Ganzjahresbetrieb (aktuell betreibt er das Museum sieben Monate im Jahr, während der Pandemie war es nur vier oder fünf Monate pro Jahr geöffnet). Dafür möchte er Übernachtungen anbieten – mit sehr geringer Bettenzahl. Letztlich hänge das von künftigen Gebäuden ab. Dabei kann der Gemeinderat mitreden. Dort gibt es Vorbehalte – endgültig entscheiden will das Gremium erst in der nächsten Sitzung.  dak

Zwei junge Männer im Alter von 19 und 21 Jahren sind gestern nur knapp an einer Gefängnisstrafe vorbeigekommen. Sie hatten auf einer Party in Freising einen 18-Jährigen verprügelt und ihn durch die halbe Stadt gejagt. Sie hatten vor Gericht zwar gestanden, den Grund für die Attacke aber nicht erklären können. Sie schämten sich zu Tode, beteuerten sie. Beide kamen mit Bewährungsstrafen davon.  mm

Drei Standorte werden im Raumordnungsverfahren für das geplante ICE-Werk jetzt im Raum Nürnberg geprüft. Dabei soll festgestellt werden, wie sich das Vorhaben unter anderem auf Verkehr, Natur, Tourismus oder die Anwohner auswirkt, teilte die Regierung von Mittelfranken mit. Für das Instandhaltungswerk kommen nach der Auswahl der Deutschen Bahn Flächen von 35 bis 45 Hektar bei Allersberg, auf dem ehemaligen Munitionslager Feucht oder ein Standort südlich davon infrage. Der Bund Naturschutz kritisiert die Standorte, weil dafür Bannwald gerodet werden müsse. Den vom BN vorgeschlagene Alternativ-Standort am Nürnberger Hafen hatte die Bahn aber als ungeeignet abgelehnt. lby

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