von Redaktion

Völlig fasziniert beobachteten Agnes und ich, wie ein dicker brauner Brummer vor uns über die Frühlingswiese surrte.

„Was frisst denn so ein Maikäufer?“, fragte ich neugierig. „Die Käfer sind Pflanzfresser“, schnatterte Agnes. „Sie lieben Blätter von Bäumen wie Buchen und Eichen. Aber auch Blätter von Obstbäumen und Weinreben stehen auf ihrem Speiseplan, was viele Bauern, Förster und Waldbesitzer ärgert. In bestimmten Regionen in Deutschland gibt es alle paar Jahre besonders viele Maikäfer. Viele Zweibeiner sprechen dann von Maikäfer-Plagen. Für die Natur, also für die Bäume, sind die vielen Tiere jedoch gar kein Problem. Die Menschen dagegen haben in Jahren, in denen viele Maikäfer lebten, früher immer etwas gegen die braunen Brummer unternommen. Sie wurden zum Beispiel den Hühnern zum Fressen gegeben. Auch wurden Wälder, in denen Käfer lebten, mit Gift besprüht. Neben den Maikäfern starben daran auch viele Vögel, Schmetterlinge und Fledermäuse. Deshalb war in den 70er-Jahren der Maikäfer fast ausgerottet. Dann wurde das Gift wurde endlich verboten. Heute wissen die Forscher, dass die Natur sich von selbst reguliert und man Maikäfer nicht bekämpfen muss.“ Eure Paula

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