Starnberg – Das Starnberger Kommunalunternehmen AWISTA setzt auf Abfallvermeidung. Dafür hat es Anfang des Jahres einen Reparaturbonus eingeführt – und nimmt damit bayernweit eine Vorreiterrolle ein. Das Konzept funktioniert so: Kunden schließen für ihre Elektrogeräte eine Versicherung ab, die künftige Reparaturen zu 20 Prozent erstattet. Viele Menschen in der Region nutzen diese Möglichkeit, AWISTA hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 30 Anträge registriert und rund 1300 Euro ausgezahlt. Im Fördertopf sind aktuell 5000 Euro, künftig sollen es noch mehr sein, damit defekte Geräte nicht auf dem Wertstoffhof landen.
Diesen Reparaturbonus gibt es bayernweit bisher nur in Starnberg. Vorreiter ist Thüringen: Dort zahlt der Staat seit 2021 die Hälfte der Reparaturrechnung und bis zu 100 Euro. Auch in Bayern ist eine landesweite Einführung im Gespräch. Ludwig Hartmann, Grünen-Chef im Landtag, berichtete, dem Parlament liege ein entsprechender Antrag vor. gma