Au/Hallertau – In Au in der Hallertau (Kreis Freising) hat es diese Woche Irritationen wegen einer Verlegung von Flüchtlingen gegeben. Am Dienstag trafen dort 39 Ukrainer ein, unter ihnen 14 Kinder. Sie waren von einer Turnhalle in Moosburg verlegt worden. Weder die Gemeinde, noch die Flüchtlingshelfer waren informiert. Bürgermeister Hans Sailer sagte, er sei völlig überrascht worden. Das Landratsamt hingegen beteuert, dass Bürgermeister und Helferkreis vorab informiert worden seien.
Franz Asbeck, sowohl Gemeinderat als auch im Helferkreis engagiert, betonte, dass es die Abläufe vereinfachen würde, wenn die Kommunikation besser funktionieren würde. Der Helferkreis habe zum Beispiel Kontakt zu Dolmetschern. Außerdem gebe es eine WhatsApp-Gruppe, über die für die Geflüchteten schnell Sachspenden organisiert werden können. Die Flüchtlinge, die am Dienstag angekommen waren, hatten weder etwas zu essen noch zu trinken. Die Asylhelfer organisierten schnell Lebensmittel. Inzwischen haben die Helfer auch sogenannte Mitfahrbankerl für die Flüchtlinge organisiert, damit sie zum nächsten Supermarkt kommen können. zz