von Redaktion

„Nun schaut euch das an, meine lieben Entendamen“, rief die Biberin Frau Dr. Berta Raspelzahn voller Entzücken. „Ist das nicht ein besonders hübsches, kunstvoll gefertigtes Spinnennetz?“ Interessiert watschelten Agnes, Klara und ich näher, um das Werk zu betrachten. „Das sieht schön aus mit den vielen kleinen Tautröpfchen, die darin hängen“, nickte Klara. „Faszinierend, wie gleichmäßig es gewebt ist“, quakte ich. „Oh, da zappelt ja eine kleine Fliege drin. Sie ist wohl kleben geblieben“, meinte die Biberin. „Ihr müsst wissen, so ein Spinnennetz ist extrem stabil“, fuhr sie fort. „Spinnenfäden sind dünner als ein menschliches Haar, aber im Verhältnis zu ihrem Gewicht sind die Netze sogar stärker als Stahl. Sie sind elastisch wie Gummi und können Gewichte von mehreren Gramm tragen. Und wenn ein Insekt in das Netz hineinfliegt, wie diese bedauernswerte Fliege hier, darf es nicht kaputtgehen. Schließlich fangen Spinnen so ihre Beute.“

Beeindruckt lauschten wir der gelehrten Biberin. Auch Agnes wusste einiges Wissenswerte über Spinnennetze beizutragen: „Ein Spinnenfaden besteht aus einem Bündel von Einzelfasern. Spinnen produzieren die Fäden mit besonderen Drüsen in ihrem Körper. Eure Paula

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