IN KÜRZE

Grausame Details zu Mord in Klinik „Vogelphilipp“ gefragter denn je

von Redaktion

Haar – Am Tag nach der Tragödie im Isar-Amper-Klinikum gab die Polizei Details bekannt. Eine 40-Jährige war von einer anderen Patientin getötet worden. Tatverdächtig ist eine 32-Jährige aus Brasilien. Die Staatsanwaltschaft München I geht von Mord aus – weil die Tat besonders grausam war. Nach ersten Erkenntnissen hatte die 32-Jährige mit einer Eisenstange auf die Frau eingeschlagen, ihr danach Kleidungsstücke und zwei Matratzen auf den Körper gelegt und sie angezündet. Die Leiche war erst beim Aufräumen nach den Löscharbeiten entdeckt worden. Bei der Getöteten handelt es sich um eine Ungarin. Laut Polizei ist die Tatverdächtige ursprünglich männlichen Geschlechts, ihr Erscheinungsbild war weiblich. Sie war bereits achtmal polizeilich in Erscheinung getreten und sitzt nun in Untersuchungshaft.  pp

So viel Arbeit hatte der „Vogelphilipp“ in den vergangenen sieben Jahren noch nie: Die Vogelstimmenhotline des Bundes Naturschutz hat mit rund 5000 Einsendungen in diesem Jahr einen Rekord aufgestellt. Bei der Aktion war es wieder möglich, Vogelgesang mit der Sprachfunktion von WhatsApp aufzuzeichnen und an den BN zu schicken. Der Vogelstimmen-Experte Philipp Herrmann, der als „Vogelphilipp“ bekannt ist, hört sich die Aufzeichnungen an und antwortet auf WhatsApp, um welchen Vogel es sich genau handelt. Seit Beginn der Aktion steigt die Zahl der Teilnehmer jährlich. Während die Vogelstimmenhotline im April und Mai erreichbar ist, arbeite der BN-Experte fast ausschließlich die Anfragen ab. In diesem Jahr wurde am häufigsten der Gesang der Kohlmeise eingereicht.

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