Andechs – Bei den Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus im Andechser Ortsteil Frieding sind 2800 Jahre alte Keltengräber entdeckt worden. Sie waren 76 und 66 Zentimeter lang, etwa zwei Kilo schwer und wurden rund 40 Meter tief im Boden des Grundstücks gefunden. Das Landesamt für Denkmalpflege hat die Funde bereits untersucht und nun gemeinsam mit der Gemeinde im Kreis Starnberg vorgestellt.
Der Andechser Bürgermeister Georg Scheitz ist voller Begeisterung. „Wir haben es am Anfang gar nicht glauben können“, berichtet er. Alle seien sich sicher gewesen, dass bei den Abtragungsarbeiten nichts Spannendes entdeckt werde. „Und jetzt gleich so etwas archäologisch Wertvolles.“
Als die Gemeinde vor Jahren den Bebauungsplan für das Gebiet aufgestellt hatte, wurde festgelegt, dass – sollte sich baulich etwas ändern – der Boden auf archäologische Funde untersucht werden muss. Denn in der direkten Nachbarschaft gibt es bereits Ausgrabungen. Sieben Tage lang hat eine Firma den Boden abgetragen – dann entdeckte sie die Schwerter. lf