IN KÜRZE

Corona-Soforthilfen: 75 000 Euro ergaunert Ministranten fahren im Papamobil mit Mann (37) durch Schüsse verletzt Kies-Laster verliert komplette Ladung

von Redaktion

Im Zusammenhang mit Betrugsfällen bei Corona-Soforthilfen haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mehrere Objekte im Raum Landshut durchsucht. Elf Beschuldigte zwischen 21 und 64 Jahren stünden im Verdacht, sich Zahlungen des Bundes erschlichen zu haben. Die Schadenshöhe wird auf 75 000 Euro beziffert. Die Verdächtigen sollen zwischen Mitte 2021 bis März 2022 bei der IHK München und Oberbayern Anträge auf Corona-Überbrückungshilfen gestellt haben. Darin haben sie fälschlicherweise angegeben, als Selbstständige im Vorjahr mehrere Zehntausend Euro Umsatz im Quartal erwirtschaftet zu haben.

Mitfahrgelegenheit der besonderen Art: Zwei Ministranten und zwei Ministrantinnen aus Bayern haben mit Papst Franziskus in dessen Papamobil über den Petersplatz fahren dürfen. Die Kinder aus dem Bistum Eichstätt saßen mit ihren grünen Schirmmützen am Mittwoch in dem offenen Wagen links und rechts vom Pontifex, während dieser vor der Generalaudienz durch die Reihen der Gläubigen fuhr. „Ein atemberaubendes Gefühl“, sagte Ministrantin Marlene Pantel. Paula Brandl erzählte: „Es war sehr aufregend, auch weil es nicht geplant war. Ganz überraschend.“ Die vier Kinder sind Teil einer Ministrantenwallfahrt des Bistums Eichstätt nach Rom, an der 500 Mädchen und Buben teilnehmen.

Bei einem Streit im Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist ein 37-Jähriger durch Schüsse aus einer Schreckschusswaffe verletzt worden. Ein 29-Jähriger hat am Pfingstsonntag in Vohenstrauß in unmittelbarer Nähe des Gesichts des Opfers mehrere Schüsse abgefeuert. Der 37-Jährige hat Verletzungen am Auge sowie am Trommelfell erlitten. Ursache der Auseinandersetzung war den Beamten zufolge ein Streit um ein Kind.

Ein Lkw-Fahrer hat in der Oberpfalz seine komplette Ladung Kies verloren und eine Landstraße auf rund 100 Metern damit bedeckt. Der 31-Jährige habe nicht gemerkt, dass die Hydraulikpumpe noch angeschaltet war und den Kipper anhob, teilte die Polizei mit. Der Lastwagen sei bei dem Vorfall am Dienstag nahe dem oberpfälzischen Eschlkam ungehindert rund 100 Meter weitergefahren, ehe der Fahrer das Missgeschick bemerkte. Das Fahrzeug gehört einer ansässigen Baufirma. Das Unternehmen kümmerte sich um die Beseitigung des Kieses.

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