Kirchdorf – Im Kaiserbachtal in Kirchdorf in Tirol ereignete sich gestern ein tragischer Unfall: Ein Kletterer wurde unter einer Steinlawine begraben. Der Mann war laut der „Tiroler Tageszeitung“ mit vier Kollegen auf einer Klettertour unterwegs – nach Polizeiangaben handelt es sich um Deutsche. Es löste sich ein massiver Steinschlag, als die Gruppe bereits mit dem Abstieg beschäftigt war.
Der Mann, der als erster abgestiegen war, wurde dem Bericht zufolge von den Geröllmassen getroffen. Er wurde von einer bis zu drei Meter hohen Steinschicht begraben. Die Bergrettung St. Johann war schnell mit zwei Suchhunden vor Ort, aber für den Kletterer besteht offenbar kaum noch Hoffnung. Es bestand die Sorge, dass sich weitere große Felsbrocken lösen, deswegen musste der Einsatz vorzeitig beendet werden. Die Situation müsse erst entschärft werden, zitiert die „Tiroler Tageszeitung“ die Helfer vor Ort. Vermutlich müsse schweres Gerät zum Einsatz kommen. Die vier Mitkletterer blieben offenbar unverletzt.
Erst vor wenigen Tagen ist ein 36-Jähriger bei einem Kletterunfall im österreichischen Vorarlberg ums Leben gekommen. Er stürzte aus 20 Metern Höhe auf den Boden. mm