von Redaktion

„Bei dem schönen Wetter spürt man wirklich, dass der Sommer kommt“, quakte ich zu Agnes, als wir gestern zusammen die warmen Sonnenstrahlen genossen. „Ja, das stimmt“, pflichtete sie mir bei. „Da könnte man glatt vergessen, dass wir noch in einer Eiszeit leben.“

Das hatte ich noch nie gehört. „Wir leben in einer Eiszeit?“, schnatterte ich. „Müssten hier dann nicht Mammuts und Säbelzahntiger rumlaufen?“ „Nein“, antwortete Agnes. „Die Erde gibt es schon seit 4,6 Milliarden Jahren und die meiste Zeit über herrschte sehr warmes Klima, das aber immer wieder von Kälteperioden durchbrochen wurde. In so einem Eiszeitalter leben wir gerade, es hat vor 2,6 Millionen Jahren angefangen.“

„Aber es ist doch jetzt viel wärmer als zur Zeit der Mammuts – wie kann das eine Eiszeit sein?“, quakte ich verwirrt. „Das Eiszeitalter durchläuft immer wieder wärmere und kältere Phasen, die als Warm- und Kaltzeiten innerhalb der Eiszeit bezeichnet werden. Deswegen gibt es Temperaturschwankungen. Gerade ist die Erde in einer Warmzeit. Die letzte kalte Phase ist vor 11 500 Jahren zu Ende gegangen“, quakte sie. Demnächst wollen wir uns in Rosenheim im Lokschuppen eine Ausstellung über die Eiszeit ansehen. Eure Paula

Artikel 1 von 11