München – Eigentlich würde die derzeit geltende 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für Bayern diesen Samstag auslaufen – nun hat die Staatsregierung die Gültigkeit des Corona-Regelwerks um eine Woche bis einschließlich 2. Juli verlängert. Die Verordnung sei „das wichtigste landesrechtliche Rechtsinstrument im Kampf gegen die Corona-Pandemie“, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Weil man „leider noch immer auf wichtige Entscheidungen des Bundes“ beim Thema Corona warte, habe man die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung „vorläufig zunächst nur um eine Woche“ verlängert. Er „bedaure zutiefst“, dass der Bund noch immer nicht mitgeteilt habe, „wie die Testverordnung über den 30. Juni hinaus aussehen soll“. Diese Infos seien nötig, um die bayerische Corona-Verordnung „auf die Bedürfnisse des Sommers ausrichten zu können“. Der Gesundheitsminister wies auf die für heute und morgen geplante Gesundheitsministerkonferenz in Magdeburg hin. epd