IN KÜRZE

Polizei muss Pferd einfangen Dialektforscher Fendl verstorben Forderung nach Wahlrecht mit 16 Richtigstellung zur Klage gegen Benedikt

von Redaktion

Ein Wallach hat die Polizei in Poing im Kreis Ebersberg ordentlich auf Trab gehalten. Das Pferd war am Mittwochabend mit seinem Besitzer in Parsdorf spazieren und lief ihm davon. Über eine Stunde versuchten Polizei und Besitzer, das Tier einzufangen. Auch die Züge der Bahn mussten in diesem Bereich langsamer fahren. Schließlich gelang es einer Passantin, das Pferd unverletzt einzufangen.

Er galt als größter Sprücheklopfer Bayerns: Der Schriftsteller und Dialektforscher Josef Fendl ist im Alter von 93 Jahren in Neutraubling bei Regensburg gestorben. Der Lehrer und langjährige Kreisheimatpfleger von Straubing-Bogen war auch Mitglied der Münchner Turmschreiber und Verfasser des Dialekträtsels „Woaßt as“, das auch in unserer Zeitung erschien. Der vielfach ausgezeichnete Autor verfasste zudem insgesamt zehn Ortschroniken.  mm

Die Jungen Freien Wähler im Oberland fordern eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 und wollen beim Landesparteitag der JFW Bayern am 9. Juli einen entsprechenden Antrag stellen. „Wir können nicht nur sagen, wir nehmen die Anliegen der Jugend ernst – wir müssen ihnen auch das politische Machtmittel namens Stimmrecht geben“, betont der Kreisvorsitzende Felix Leipold aus Geretsried.

Die Klage, die ein Missbrauchsopfer beim Landgericht Traunstein eingereicht hat, richtet sich nicht gegen den seit 2020 amtierenden Generalvikar Christoph Klingan als Person. Vielmehr taucht er in der Klageschrift als Rechtsvertreter des Erzbistums München und Freising auf. Die Klage richtet sich ferner gegen den Priester Peter H., Kardinal Friedrich Wetter und den emeritierten Papst Benedikt XVI. Der Kläger will eine Feststellung der Schuld der Kirche erreichen.  mm

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