von Redaktion

Gestern hat es bei uns am See fast ununterbrochen geregnet. Gegen Abend hockten Agnes, Klara und ich mit nassem Gefieder beisammen und Klara klagte: „So ein scheußliches Wetter – ich hoffe, es wird nicht wieder so ein verregneter Sommer wie der im vergangenen Jahr.“ Agnes hob den Kopf und deutete mit dem Flügel auf eine völlig durchweichte Zeitung: „Keine Sorge. Hier steht, dass wir ab morgen unter den Einfluss eines Hochdruckgebietes kommen, es wird also wieder schöner. Im vergangenen Sommer hingen über unserer Gegend ein paar Tiefdruckgebiete. Das bedeutet, dass beim Aufsteigen von feuchtwarmer Luft sich beim Abkühlen in der Höhe Wolken bilden, dann kann es viel regnen. Und in Hochdruckgebieten sinken die Luftmassen und erwärmen sich. Wolken lösen sich auf, der Himmel wird wieder blau und die Sonne scheint.“ Klara warf einen Blick auf die Wetterkarte in der Zeitung: „Da sind überall Buchstaben eingezeichnet. Ich nehme an, das H steht für die Hochdruckgebiet und das T für Tiefdruckgebiet?“ Agnes nickte. „So ist es. Übrigens: Zu ihren Namen kommen die Hochs und Tiefs durch das Meteorologische Institut der Freien Universität Berlin. Das vergibt die Namen schon seit 1954.“ Eure Paula

Artikel 1 von 11