BRAUCHTUM

von Redaktion

Der populäre Siebenschläfertag geht auf die Legende um sieben junge Christen zurück, die durch den römischen Kaiser Decius wegen ihres christlichen Glaubens in einer Höhle eingemauert wurden. 1926 entdeckte man in Ephesus in der Türkei eine Bestattungsanlage der „Siebenschläfer“. Eine der seltenen Siebenschläferkirchen ist in Rotthof bei Pocking in Niederbayern. Sie wurde 1506 vom Kloster Vornbach erbaut. 1757 wurden in den barocken Hochaltar Figuren der Siebenschläfer in Stuckmarmor eingebaut, die in einer imitierten Grotte ruhen. Der Siebenschläfertag, auf den sich viele Wetterregeln beziehen, ist ein Lostag für die weitere Witterung und das Erntewetter.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass. Schön an St. Paul füllt Taschen und Maul.

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