Pfaffenhofen – Seit einem Unfall auf der A8 war Andreas Henkel aus Pfaffenhofen auf der Suche nach einer jungen Frau, die sich rührend um seine zehnjährige Tochter gekümmert hatte. Er hatte gegenüber unserer Zeitung berichtet, wie die junge Ärztin damals als Ersthelferin vor Ort war. Nun hat sie sich tatsächlich gemeldet. „Für mich war das selbstverständlich“, sagt die 31-jährige Münchnerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Als Assistenzärztin weiß sie gut, dass man Menschen einen Schock nicht immer ansieht. „Ich halte immer an, wenn ich sehe, dass noch keine Rettungskräfte am Unfallort sind.“
Henkels Wagen war damals bei starkem Regen bei Holzkirchen in die Leitplanke gekracht. Verletzt wurde niemand, doch der Schock war bei Vater und Tochter groß. Die Familie ist dankbar, dass sie sich nun mit einem kleinen Geschenk bei der Frau bedanken kann. Dazu legten sie eine Karte mit dem Spruch: „Wer einen Engel zum Freund hat, braucht die Welt nicht zu fürchten.“ vm