von Redaktion

„Was machen die Dorfarbeiter denn schon so früh für einen Krach?“, schnatterte Klara gestern ganz vorwurfsvoll, da Zweibeiner in der Nähe des Sees ein Kopfsteinpflaster verlegten. Dann überlegte Klara laut und schnatterte: „Wieso heißen die Pflastersteine eigentlich Kopfsteinpflaster?“ Ich quakte: „Pflaster sagen die Zweibeiner zu einem Belag, der aus Steinen besteht. Diesen Belag verwenden die Menschen für Straßen, Wege und Plätze. Schon im Altertum, im Alten Ägypten, in Griechenland oder auch in Rom pflasterten die damaligen Menschen Straßen und Plätze. Unter Kopfsteinpflaster verstehen die Zweibeiner Pflasterwürfel aus Naturstein, die etwa 14 bis 18 Zentimeter groß sind. Und da die Pflastersteine auf der Oberseite leicht abgerundet sind, erinnern sie auch wegen der Größe an kleine Köpfe. Im norddeutschen Raum heißen die Steine Kopfsteinpflaster. Im süddeutschen Raum dagegen nennen die Menschen die Steine Katzenkopfpflaster. Der Vorteil bei den Steinen ist, dass durch die Fugen Regenwasser versickern und Gras wachsen kann. Doch der Lärm und das Hoppeln beim Überfahren der Steine führte dazu, dass viele Städte auf Kopfsteinpflaster verzichteten und Straßen und Plätze asphaltierten.“ Eure Paula

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