von Redaktion

Ich wollte gerade von meinem morgendlichen Seebad zurück zum Entennest watscheln, als mein Blick auf ein Erdloch fiel. Ich schnatterte, dass das wohl der Eingang zu einem Kaninchenbau ist. Waldkauz Ulrich krächzte, dass es auch von einem Kaninchenkauz bewohnt werden könnte – zumindest dann, wenn wir in Süd- oder Nordamerika wohnen würden.

Ein Vogel in einem Erdloch? Das konnte ich mir nicht vorstellen, ich glaubte, ich hätte etwas falsch verstanden und quakte deshalb: „Was hat denn der Kaninchenkauz mit Erdlöchern zu tun?“ Ulrich schaute mich mit seinen braunschwarzen Augen an und krächzte los: „Der Kaninchenkauz gehört zur Eulenvogelfamilie. Die Zweibeiner nennen ihn auch Präriekauz oder Höhleneule. Der Kaninchenkauz lebt als einziger Vogel überwiegend auf dem Boden in Erdlöchern, die er sich meist auch selbst gräbt. Seine Erdwohnung ist bis zu einem Meter tief unter der Erde und wird nur durch einen Gang erreicht, der bis zu drei Meter lang sein kann. Manchmal übernimmt er aber auch Erdlöcher von anderen Tieren, meistens von Kaninchen. Deshalb haben die Zweibeiner die kleine Eule auch Kaninchenkauz getauft.“ Ich war beeindruckt. Eure Pula

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