Kommt ein Pferd in die Kirche

von Redaktion

Mehr als 250 festlich geschmückte Pferde sind am Sonntag nach jahrhundertealtem Brauch mitten durch die spätmittelalterliche Wallfahrtskirche St. Willibald in Jesenwang (Landkreis Fürstenfeldbruck) gezogen. Seit diesem Jahr steht der Willibaldsritt auf der Liste des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Die feierliche Prozession fand erstmals wieder im großen Rahmen statt. In den vergangenen beiden Jahren hatte es den Ritt wegen der Pandemie nur im kleinen Stil gegeben. Ein Reiter mit Wallfahrerkreuz führte den Zug an. An der Willibald-Kirche empfingen die geschmückten Pferde vor ihren Durchritt durch die Kirche sowie andere Tiere – etwa Esel, Mulis und Ochsen – den Segen. Auch Gespanne waren dabei, die allerdings um die Kirche herumfahren mussten. Unter Kastanien klang das Fest aus. fotos: Matthias Balk, dpa/Peter Weber

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