München – Mit steigenden Corona-Inzidenzen werden wieder mehr Betroffene auf den bayerischen Intensivstationen behandelt. Diese berichten vermehrt von Einschränkungen, wie aus Zahlen des Intensivregisters, Stand Freitagnachmittag, hervorgeht. Von 175 Intensivstationen arbeiteten nur noch 60 im regulären Betrieb. Vor gut einem Monat war das Verhältnis noch umgekehrt.
Auch bei der Zahl der auf bayerischen Intensivstationen behandelten Corona-Patienten zeigt sich seit Mitte Juni ein Anstieg. Noch fällt er allerdings relativ gering aus: Stand Freitagnachmittag waren es 142. In den ersten Omikron-Wellen im Frühjahr hatte diese Zahl teils über 400 gelegen. Damals hatten allerdings auch die Inzidenzen bei gut dem Dreifachen der aktuellen Werte gelegen.
Seit einiger Zeit steigen die Inzidenzen wieder quer durch alle Altersgruppen, zuletzt besonders bei Kindern und Jugendlichen. Laut der Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) waren die Gruppen zwischen 12 und 15 sowie zwischen 16 und 19 Jahren mit Inzidenzen von 985 und 922 am stärksten betroffen. lby