München – „Boa, san die guad!“ Sebastian Bezzel beißt lustvoll in die knusprige Semmel, mit der dicken Fleisch-Scheibe samt süßem Senf dazwischen – man möcht sofort auch eine… Leberkässemmeln sind Franz Eberhofers Lebenselixier. Was die Filmfigur so heiß und fettig liebt, muss doch auch ihr Darsteller Sebastian Bezzel mögen, oder? „Am Anfang von jedem Dreh und jeder Kinotour bin ich noch ganz heiß auf Leberkässemmeln, dann reicht’s aber irgendwann“, gibt er ehrlich zu, als wir ihn dabei erwischen, wie er auf dem Elisabethmarkt in München-Schwabing bei Elisabeth Weil für die ganze Crew bestellt.
Kein Wunder, die fesche Metzgerin hat die – angeblich – besten Leberkässemmeln weit und breit, mit Chili-Käs, Leberkäs aus Weißwürsten oder mit Pizza-Geschmack. Drei- bis vierhundert verkaufe sie am Tag, so Weil. Grund genug für die Crew, einen ungeplanten und geheimen Brotzeit-Stopp einzulegen, bevor alle zusammen mit dem neuesten Eberhofer-Krimi „Guglhupfgeschwader“ auf großer Kinotour quer durch den Freistaat tingeln – und später sogar noch nach Hamburg und Berlin.
Natürlich mit dabei: Eberhofers kongenialer Partner Rudi Birkenberger alias Simon Schwarz, seine fesche Susi (Lisa Maria Potthoff), sein Spezl Flötzinger, gespielt von Daniel Christensen, der sich im neuen Film schon als Multimillionär sieht und in Geld badet. Und neu dabei: Johannes Berzl, der den depperten Lotto-Otto spielt.
Für Bezzel sind die Kinotouren fantastisch, weil man mit dem Publikum den Eberhofer feiert. Doch es ist auch anstrengend, jeden Tag in einem anderen Kino präsent zu sein. „Ich war vorher schon ein bisserl im Urlaub, mit Frau und Kindern auf Mallorca.“ Und auch nach der Kinotour darf er sich noch mal kurz auf der Insel erholen – dann geht’s im Herbst schon weiter mit den Dreharbeiten zum neunten Teil des Publikumsrenners, dem „Rehragout-Rendezvous“.
Am Donnerstag startet „Guglhupfgeschwader“ in den Kinos.