von Redaktion

Ich sah Waschbär Waldemar schon von Weitem. Sein grau-schwarz geringelter Schwanz wedelte in der Luft. Waldemar hatte eine grüne leere Plastikflasche zwischen den Zähnen, als er zu mir ans Seeufer kam. Nachdem er die Flasche neben mir ausgespuckt hatte, brummte er sauer los. „Überall lassen die Zweibeiner ihren Müll in der Natur liegen. Dabei haben die Zweibeiner doch schon Mehrwegflaschen und Pfand eingeführt.“

„Das stimmt“, schnatterte ich los und versuchte, Waldemar etwas zu beruhigen, und erzählte: „Weißt du, Waldemar, schon im Altertum gab es Mehrwegverpackungen. Die alten Ägypter, Griechen oder auch die Römer handelten schon nach dem Prinzip, Getränkeverpackungen mehrfach zu benutzen. Sie transportierten Getränke wie Wein und Wasser in Tongefäßen. Und anstatt die Gefäße nach dem Transport jedes Mal wegzuwerfen, haben sie die Gefäße wieder und wieder befüllt. Auch heute ist der Grundgedanke bei den Zweibeinern der gleiche. Je öfter eine Flasche benutzt werden kann, desto weniger neue Flaschen müssen produziert werden. Eine Mehrwegflasche aus Glas kann fast über 50-mal wieder befüllt und verwendet werden. Plastikflaschen dagegen maximal nur 25-mal.“ Eure Paula

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