von Redaktion

Meine Freunde und ich waren gestern zu einem gemeinsamen Spaziergang aufgebrochen, als wir an einem bemalten Gebäude vorbeikamen. Waldkauz Ulrich krächzte empört: „Da haben sie wieder eine Fassade vollgeschmiert!“

Mein Waschbärfreund Waldemar brummte: „Schau dir das Graffiti mal genau an, das ist richtige Kunst. Ich freue mich immer, so etwas Besonderes zu entdecken.“ Klara quakte verwirrt: „Was denn nun? Kunst oder nicht? Und was bedeutet das Wort Graffiti?“ Ich erklärte, dass Graffiti im ältesten Sinn ein Kratzbild oder eine in harten Stein geritzte Zeichnung ist. Wissenschaftlich gesehen sind also sogar Höhlenmalereien aus der Steinzeit und Funde aus der Antike Graffitikunst. Heute meinen wir mit dem Begriff aber eher mit Sprühdosen aufgetragene Schriftzüge und Bilder an Mauern.

Da schaltete sich auch der Waldkauz Ulrich ein und krächzte: „Trotzdem sind die meisten Graffitis Sachbeschädigung! Die gesprühte Farbe zieht oft bis zu zehn Zentimeter in die Mauer ein und kann deshalb nicht mehr entfernt werden.“ Ich quakte, dass Ulrich Recht hat und Graffitikünstler auch bestraft werden können, wenn sie ohne Erlaubnis Wände oder anderes besprühen. Eure Paula

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