von Redaktion

Ente Klara watschelte gerade mit mir zum See, als ich meine Entenfreundin warnend anschrie: „Achtung, Klara, vor dir kriecht eine ganz kleine Weinbergschnecke! Pass auf, dass du sie nicht zertrittst.“ Klara schnatterte leicht beleidigt: „Ist ja gut, Paula. Ich habe die kleine Schnecke schon gesehen. Aber sag mal, Paula, warum haben manche Schnecken überhaupt ein Haus?“

Ich überlegte kurz, bevor ich das Schnattern anfing: „Schnecken leben schon viele Millionen Jahre auf der Erde. Und im Laufe dieser vielen Jahre haben die schleimigen Kriechtiere eben Möglichkeiten entwickelt, um sich vor Feinden zu schützen. Das Haus ist auch ein guter Rückzugsort und schützt die Schnecke vor dem Austrocknen.“

„Sehen eigentlich alle Häuser der Schnecken gleich aus?“, fragte meine Entenfreundin weiter. „Nein, es gibt ganz viele Materialien und farblich unterschiedliche Schneckenhäuser. Doch eine Gemeinsamkeit gibt es. Fast alle Häuser sind immer rechtsherum gewunden. Also der Schneckenhauseingang liegt auf der rechten Seite. Doch gibt es auch ganz wenige Schnecken, bei denen es spiegelverkehrt ist, deren Haus also linksherum gewunden ist. Diese nennen die Zweibeiner Schneckenkönige, da sie so selten sind.“ Eure Paula

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