Meine Tierfreunde und ich träumten gerne von einer besseren Welt. Klara quakte gestern: „Mein einziger Wunsch ist Frieden.“ Agnes schnatterte: „Das ist ja ein tolles Ziel! Welchen Frieden meinst du denn?“ Da fragte Klara verwirrt: „Gibt es denn unterschiedliche Arten von Frieden?“
Agnes erklärte, dass es zum einen den inneren Frieden gibt. Das bedeutet, dass die Seele ruhig ist und mit sich selbst im Einklang steht.
Klara schnatterte: „Das klingt zwar interessant, aber ich meinte eher den Gegensatz von Krieg!“ Agnes quakte, dass diese Art von Frieden große Dimensionen hat. Hier geht es nämlich vor allem um politisches Handeln. Aber sogar hier kann man nochmal unterscheiden. Wenn Frieden für uns bloß bedeutet, dass wir nicht im Krieg leben, sprechen Experten von einem negativen Frieden. Sie nennen ihn nicht negativ, weil der Frieden schlecht ist, sondern, weil er dadurch definiert wird, dass etwas fehlt – nämlich die Gewalt. Es gibt aber auch den positiven Frieden, der nur existieren kann, wenn die wichtigsten Rechte der Zweibeiner, die Menschenrechte, eingehalten werden. Wenn positiver Frieden herrscht, werden alle gerecht behandelt, niemand muss hungern oder frieren. Eure Paula