von Redaktion

Ich wollte gestern meine Biberfreundin Berta Raspelzahn besuchen, doch als ich eintreten wollte, streckte Berta ihren Biberkopf aus ihrer Behausung und stoppte mich: „Komm noch nicht herein! Ich muss erst noch aufräumen. Warte kurz in meiner Lobby!“

Ich quakte: „Okay! Bin ich dann jetzt ein Lobbyist?“ Berta erklärte: „Nein, Lobby bedeutet nur Eingangsbereich. Lobbyisten heißen so, weil sie sich bildlich gesagt in Vorzimmern herumtreiben, aber sie haben ganz andere Aufgaben.“

Ich setzte mich vor Bertas Tür und schnatterte: „Während Sie aufräumen, können Sie mir doch erklären, welche Dinge außer Herumsitzen ich noch machen muss, um Lobbyist zu sein.“

Berta war im Bau verschwunden und rief mir zu, dass Lobbyismus der Versuch gesellschaftlicher Interessengruppen ist, auf die Politik Einfluss zu nehmen. Dazu wirken die Lobbyisten auf politische Entscheidungsträger aus dem Parlament oder der Regierung ein. Sie telefonieren, schreiben oder treffen sich mit den Abgeordneten, die sie für ihre Meinung gewinnen wollen.

Ihr Ziel ist, dass die Politiker ihre Interessen berücksichtigen und dass schlussendlich Gesetze so gemacht werden, dass die Lobbyisten davon profitieren. Eure Paula

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