Veitshöchheim – Anders als erwartet, ziehen die fränkischen Winzer eine positive Bilanz der diesjährigen Ernte. Gerettet habe die Trauben der viele Regen im April und September sowie moderate Temperaturen in der Nacht, selbst wenn die Sommertage heiß waren. „Wir waren überrascht, wie viel Saft in den Beeren ist“, sagte Beate Leopold, Geschäftsführerin des Weinbaurings Franken. Wie bei früheren Jahrgängen rechnen die Weinbauern mit einem durchschnittlichen Ertrag von 7500 Liter pro Hektar. Der Wein wird wohl teurer – wegen gestiegener Kosten für Flaschen und Löhne.