17. bis 23. Oktober Brauchtum
Bis zum 2. Vatikanischen Konzil erklärte die katholische Kirche den Ursprung des Rosenkranzes mit der Legende, dass Maria dem hl. Dominikus (1170-1221), dem Gründer des Dominikanerordens, den Rosenkranz übergeben habe – sehr oft ein sehr beliebtes Motiv in der Malerei. Der Rosenkranz ist aber bereits seit dem 4. Jahrhundert im orientalischen Mönchtum nachgewiesen und war bereits im Mittelalter bekannt. In der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts entwickelte er sich zur Volksandacht. Nach dem Sieg der christlichen Flotte in der Schlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 setzte er sich endgültig durch. Besonders gefördert wurde das Rosenkranzgebet seit der Gegenreformation durch Bruderschaften. Rosenkränze sind noch heute beliebte Devotionalien an Wallfahrtsorten.
Bauern- und Wetterregeln
Ab St. Hedwig und Gall schweigt der Vögel Sang und Schall.
An Ursula bring‘s Kraut rein, sonst schneit‘s drein.