von Redaktion

Heute statteten meine Entenfreundinnen und ich Waldkauz Ulrich einen Besuch ab. Der sah uns zuerst gar nicht kommen, weil er mit seinem Schnabel auf einem Ast vor seiner Baumhöhle herumhackte. „Hallo, Ulrich, was machst du denn da, sendest du Morsezeichen?“, quakte ich. Und noch bevor Ulrich antworten konnte, schnatterte Klara: „Was sind denn Morsezeichen?“ Da schob sich Agnes die Brille auf ihrem Schnabel zurecht und erklärte: „Morsezeichen dienen dazu, Nachrichten über große Entfernungen hinweg zu übermitteln. Erfunden hat sie der Amerikaner Samuel Morse im Jahr 1837. Er hatte vier Jahre zuvor den ersten Schreibtelegrafen entwickelt. Zunächst umfasste der Morsecode nur die zehn Ziffern von null bis neun. Die übertragenen Zahlen wurden mittels einer Tabelle in Buchstaben und Wörter übersetzt. Alfred Lewis Vail, ein Ingenieur und Mitarbeiter von Samuel Morse, entwickelte später den ersten Code, der dann auch Buchstaben umfasste: das erste Morsealphabet.“ „Ich kenne einen Morsecode!“, schnatterte ich stolz dazwischen. „Kurz, kurz, kurz, lang, lang, lang, kurz, kurz, kurz.“ Agnes nickte: „Das ist der bekannte SOS-Code, der im Schiffsverkehr als Notruf abgesetzt wird.“ Eure Paula

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