Peiting/Hengersberg – Ein junger Autofahrer ist auf einer Kreisstraße nahe Peiting (Kreis Weilheim-Schongau) von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 21-Jährige aus Peiting dürfte sofort tot gewesen sein, teilte die Polizei mit. Wahrscheinlich war er am Samstag gegen 6.30 Uhr aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf der nassen und mit Laub bedeckten Fahrbahn ins Rutschen gekommen, vermutet die Polizei. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann bereits verstorben.
Auch Im Norden Bayerns hat es am Wochenende gekracht. Nach einem Zusammenstoß zweier Autos infolge eines Überholmanövers auf der Autobahn 3 Nürnberg–Passau ist ein weiterer Beteiligter seinen Verletzungen erlegen. Rettungskräfte versuchten mehrmals vergeblich, den 46-Jährigen zu reanimieren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein 30 Jahre alter Mann war noch am Samstag an der Unfallstelle bei Hengersberg (Landkreis Deggendorf) gestorben. Vier weitere Personen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Von den Verletzten befand sich dem Polizeisprecher zufolge am Sonntag einer nach einer Notoperation noch in einer Klinik, ein weiterer war bereits entlassen worden. Über den Zustand der beiden anderen war zunächst nichts bekannt. Den Erkenntnissen nach waren bei Regenwetter zwei Autos während eines Überholvorgangs zusammengestoßen. Anschließend prallte eines der Fahrzeuge gegen einen Lastwagen. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Ein Gutachter soll das Geschehen rekonstruieren.
Die Polizei teilte ferner einen tragischen Unfall im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit: Bei Arbeiten an einem Anhänger ist ein 68-Jähriger eingeklemmt worden und gestorben. Angehörige hatten den zwischen Ladefläche und Anhängerdeichsel eingeklemmten Mann gefunden, wie die Polizei mitteilte. Als der Notarzt am Samstagnachmittag in dem kleinen Ort unweit des Staffelsees eintraf, war der 68-Jährige bereits tot. Die Polizei geht von einem „tragischen Arbeitsunfall“ aus. mm/lby