Noch ein Oligarch am Tegernsee

von Redaktion

Tegernsee – Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt einen weiteren mutmaßlichen Oligarchen ins Visier: Ivan Shabalev werden enge Verbindungen zum Kreml nachgesagt. Er ist wie der Usbeke Alisher Usmanow (wir berichteten) am Tegernsee mit Immobilien präsent. Nach Informationen des örtlichen CSU-Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan soll er als Geschäftsführer einer Luxburg GmbH im Jahr 2007 für mehrere Millionen zwei Immobilien in Tegernsee-Süd erworben haben. Auf Initiative von Radwan soll der Vermögensbesitz von Shabalav Thema einer Anfrage der Bundestagsfraktion an die Bundesregierung werden. Hintergrund ist die EU-Sanktionsliste, die Vermögensbeschlagnahme zulässt. Ob das bei dem 63-jährigen Shabalov gelingen wird, ist allerdings fraglich. Ihm werden zwar Geschäftsbeziehungen zu anderen Oligarchen, etwa Gazprom-Chef Alexej Miller, nachgesagt. Seine beiden Villen hat er aber 2019 an seine beiden Kinder verkauft, wie Dokumente zeigen. KLAUS WIENDL

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