Starnberg – Zwei Monate war die Sauna im Starnberger Seebad geschlossen – eine Energiesparmaßnahme. Doch am Montagabend hat der Stadtrat beschlossen, den Saunabereich wieder für Gäste zu öffnen. Die Begründung: Da der Einfluss des Saunabereichs auf den Energieverbrauch „äußerst gering“ sei, könne dieser wieder in Betrieb gehen – auch deswegen, weil er eine sehr wichtige Einnahmequelle für die Stadt darstellt.
„Er verursacht im Vergleich zum Schwimmbadbereich niedrige Unterhaltungskosten, erzielt aber deutlich höhere Einnahmen“, hieß es in der Vorlage. Ein Saunabesucher erziele in etwa die gleichen Einnahmen wie vier Schwimmbadbesucher. Allein für die restlichen Wochen des Jahres erhofft sich die Verwaltung einen Umsatz im Saunabereich von 350 000 Euro. Die um zwei Grad auf 26 Grad abgesenkte Badetemperatur hingegen soll bleiben. Dies wirke sich deutlich auf den Gasverbrauch aus. ps